Fahrt zum Berg Tembain

Der Berg Tembain ist ein Tafelberg den über ca 110km Piste durch die Sahara erreicht. Inklusive Rückweg ist da dann definitiv zuviel für einen Tag. 
Also heute morgen die Tanks vollgemacht und zaghaft auf den Weg gemacht. Zaghaft, weil wir in Summe mehr als 200km fahren in denen der Landy durchgeschüttelt wird, der Motor nachmittags wenn die Sonne schon tiefer steht,  ziemlich heiß werden kann und auch wir bei der langen Fahrt irgendwann Fehler machen können. Und Fehler sollten wir uns besser nicht leisten, dafür sind wir hier zu weit an vom Schuss.

Angst haben das man verlorengeht braucht man allerdings keine zu haben, dafür fahren mehrere Geländewagen hier vorbei, die Touristen zu Camps in der Wüste bringen. 
Unterwegs kommt man an dem ein- oder anderen Cafe vorbei, zumindest noch am Anfang in der Nähe von Douz. 
Also haben wir diesmal, da wir etwas Zeit hatten und morgen erst wieder zurück sein mussten, angehalten und uns Minztee gegönnt. 

Mittagessen dann irgendwo im Nirgendwo. Es gab Waldpilzsuppe. Vermutlich exotisch hier, gibt es ja kein Wald und keine Pilze...
Am späten Nachmittag haben wir dann den Tafelberg vor uns. 


Direkt daneben ist eine Hütte und wir fragen den Besitzer ob wir daneben übernachten dürfen.
Nach ein paar Hand, Arm- und Kopfbewegungen war klar, wir können hier stehen bleiben und sollen um 7 Uhr zum Essen reinkommen. Er wollte Brik machen, aber da dass das Essen war wovon ich mich immer noch erhole, haben wir uns auf CousCous geeinigt. 

Vorher aber noch auf den Berg von den Sonnenuntergang beobachten. 
Zum Abendessen gab es auch Sandbrot. Dazu wir ein Feuer im Sand gemacht. Sobald der Sand richtig heiß ist, wird die Asche entfernt und der Teig in den heißen Sand gelegt und mit Sand zugedeckt.
Wenn der Teig dann durch ist, wird das Brot aus dem Sand geholt, der Sand abgeklopft und man kann es essen. 

Unser Brot hat richtig gut geschmeckt, war noch ganz warm, hat allerdings beim Kauen ziemlich geknirscht :-)

Am nächsten Morgen hatte sich alles verändert. Schon in der Nacht wurde es windig und mit jeder Stunde wurde ein amtlicher Sandsturm daraus.
Gut das wir unsere Route mit dem GPS aufgezeichnet hatten, so konnten wir auch ohne viel zu sehen die Route zurück fahren. 


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