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Im Berberdorf Zriba El-Alya

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Morgen geht es wieder auf die Fähre zurück nach Europa und so war unser Ziel heute wieder in Hammamet unterzukommen, so dass wir morgen sicher auf die Fähre gelangen.  Unser Kühler verliert seit gestern wieder Wasser, aber mit Nachfüllen sollte das bis nach Hause reichen. Da wir damit gerechnet hatten dass das passieren kann, haben wir ohnehin ein Dicht-Tape mit dabei.  Auf dem Weg nach Hammamet sind wir zunächst noch im Berberdorf Zriba El-Alya vorbeigefahren. Derzeit werden hier Filmaufnahmen gemacht. Das Dorf liegt malerisch in den Bergen und wird derzeit wieder aufgebaut. In Hammamet angekommen sind wir dann noch in ein Hammam und haben uns dort nochmal durchkneten lassen und etwas gebadet.  Das wars dann also. Die Fahrt war super schön, die Sahara wie immer atemberaubend. Tunesien könnte sehr viel schöner sein, wenn - ähnlich wie in Marokko - mehr für die Sauberkeit im Land getan werden würde. Genauso auch gegen Krimina...

Müll

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Irgendwie gehört das leider auch zum Landschaftsbild. Außer in der Wüste ist der Müll omnipresent.  Wirklich überall liegt Plastikmüll. Speziell die kleinen blauen Tüten die man bei jedem Einkauf in die Hand gedrückt bekommt.  An jedem Busch, in jedem Graben finden sich die Tüten. Bei Wind sind alle Zäune geschmückt mit Plastikmüll der daran geweht wurde.  In Marokko dagegen konnten wir schon vor fünf Jahren keine Plastiktüte mehr bekommen, da die dort bereits verboten waren. Hier abet kümmert sich offenbar niemand darum, es stört offenbar keinen.  Und nachdem der Müll wirklich *überall* liegt, kommt er definitiv nicht aus Europa, zumal es diese blauen Tüten bei uns so gar nicht gibt.  Uns wird das sicher noch lange prägen.  Wirklich erschreckend und wir fragen uns jedem Tag ob das hier jemals anders wird...

in der Medina von Sousse

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Am besten wenn man mit allen Abwassern gewaschen ist bevor man sich in das Getümmel der Medina von Sousse stürzt.  Super schön, orientalisches Flair und interessante Angebote überall. Zwar nicht zu vergleichen mit dem Markt in Marrakesch, jedoch auch nicht ganz so aufdringlich wie dort.  Trotzdem ist es gerade anfangs ziemlich nervig von allen und jedermann bedrängt zu werden.  Oft wurden wir angesprochen das uns derjenige ja vom Hotel kennen würde.  Als wir begriffen hatten das unser Hotel hat nicht so viele Angestellte haben kann, kam auch schon der nächste der uns mit "Hey, ihr habt mich gar nicht erkannt! Ich bin Euer Busfahrer vom Hotel."  Wie gingen laut lachend weiter und ich denke der hat begriffen das wir ihm nicht glaubten ... zumal wir hier nie am Flughafen waren und Bus gefahren sind.  Aber Tee waren wir trinken. Und der war gut, eigentlich besser als in Marokko.  Klar das wir auch welchen gekauft haben....

Bergregion um den Nationalpark Bou Hedma

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Wir sind weiter in die Berge rund um den Nationalpark Bou Hedma gezogen und dort durch die Schlucht xxx gefahren.  Schon wirklich eng, größere Fahrzeuge passen da nicht wirklich durch.  Wie immer, kochen wir erstmal was und genießen die Umgebung. Leider ist es hier vorbei mit Campingplätzen und da wir alleine unterwegs sind, teilweise wie hier in den Bergen in Regionen in denen das auswärtige Amt ausdrücklich warnt hinzufahren, bleibt dann leider nur in einem Hotel unterkommen.  Also fahren wir zunächst weiter nach El Jem.  Dort gibt es eine nur minimal kleinere Kopie des Colloseums. Einen Parkplatz finden wir direkt davor, da uns ein Café Betreiber die Straße räumt und uns bittet dafür anschließend einen Kaffee bei ihm zu trinken.  Anschließend geht es weiter nach Sousse wo wir morgen die Altstadt erkunden wollen.  Natürlich aber nicht ohne einen kleinen Aufreger ... einen Platten Reif...

Schlucht bei Dghoumes

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Wir sind heute weiter zur Schlucht von Dghoumes gefahren.  Hier würde Indiana Jones, der englische Patient und Star Wars gedreht. Die Schlucht ist umwerfend. Oben ist eine Moschee zu der wir dann zunächst mit dem Landy hochgefahren sind, bevor wir uns entschieden haben ein paar Stunden durch die Schlucht zu wandern.  Die Schlucht zieht sich wohl, ggf in Abschnitten bis ins 100km entferne Gafsa durch, da der Besitzer des Campingplatzes auf dem wir heute Nacht stehen und sagte das auch hier diese Schlucht sei.  Unterwegs sind wir wieder mal auf großartige Metzger gestoßen... Campingplätze findet man hier fast keine.  So auch bei Gafsa, eigentlich eine super gelegene Stadt,  von Bergen umringt.  Der Campingplatz war früher mal sehr groß, mit Pool und allem was man sich denken kann. Heute ist das aber alles verfallen und ein Pferd weidet auf der Zeltwiese was uns dann auch freudig begrüßt.

Mos Espa

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Nach sechs Tagen in Douz ziehen wir nun wieder langsam in Richtung Tunis. Wir nehmen uns dazu fünf Tage Zeit um uns noch etwas Tunesien anzuschauen.  Dazu fahren wir heute zunächst über das große Chott nach Tozeur. Der Salzsee ziemlich groß, so dass man auf einer Teerstrasse mittendurch sicher mehr als eine halbe Stunde durch weiße trockene Salzkristalle fährt.  Mittendrin dann ein aufgegebener Bus, der offenbar vor langer Zeit ebenfalls im Salz-Sumpf festgefahren ist.  Es geht weiter nach Nefta, wo wir in der Wüste auf Mos Espa stoßen, einen Drehort des ersten Teil von Star Wars. Als wir ankommen werden wir sofort belagert von Händlern.  Und prompt funktioniert das Schloss der Fahrertür nicht mehr. Während wir also immer, "No, Merci!" sagen, schmeissen wir mit jedem Merci die Tür zu bis es endlich klappt.  Mit der in Marokko gelernten Gelassenheit ist es möglich sich immer wieder von den Händlern zu befreien ... b...

Fahrt zum Berg Tembain

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Der Berg Tembain ist ein Tafelberg den über ca 110km Piste durch die Sahara erreicht. Inklusive Rückweg ist da dann definitiv zuviel für einen Tag.  Also heute morgen die Tanks vollgemacht und zaghaft auf den Weg gemacht. Zaghaft, weil wir in Summe mehr als 200km fahren in denen der Landy durchgeschüttelt wird, der Motor nachmittags wenn die Sonne schon tiefer steht,  ziemlich heiß werden kann und auch wir bei der langen Fahrt irgendwann Fehler machen können. Und Fehler sollten wir uns besser nicht leisten, dafür sind wir hier zu weit an vom Schuss. Angst haben das man verlorengeht braucht man allerdings keine zu haben, dafür fahren mehrere Geländewagen hier vorbei, die Touristen zu Camps in der Wüste bringen.  Unterwegs kommt man an dem ein- oder anderen Cafe vorbei, zumindest noch am Anfang in der Nähe von Douz.  Also haben wir diesmal, da wir etwas Zeit hatten und morgen erst wieder zurück sein mussten, angehalten und uns Minztee gegönnt.  ...

Viehmarkt

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Heute war mal etwas Ruhe angesagt, wir brauchten etwas Zeit zum Regenerieren und Waschen, aber vor allem ist Donnerstags in Douz Markttag und die Hölle los.  Die Show beginnt um 7 Uhr mit dem Viehmarkt und da der direkt neben uns ist braucht man keinen Wecker zu stellen.  Viele Transporter (Mofa Dreiräder, Peugeot 208 mit Pritsche) haben Schafe oder andere Tiere auf den Marktplatz gefahren und so kann man hier Schafe, Hasen, Hühner, Ziegen, Lämmer, ein Pferd und sicher vieles andere was ich besser gar nicht wissen will kaufen. Eine verrückte Geräuschkulisse. Vor allem dieses Tier mit den langen Ohren fand ich interessant: Ziemlich groß ... und da hier Star Wars gedreht wurde bin ich der Meinung daß das hier Chewbacca sein muss. Etwas gealtert, sicherlich, aber das ist er 😉 Klar gab es auch noch den "normalen" Markt, auch der war imposant und so war das Mittagessen gesichert.  Morgen geht es dann vora...