Auf die Fähre nach Afrika

Wir haben es rechtzeitig auf die Fähre geschafft. Irgendwie ist das mit den alten Alukisten immer der unberechenbarste aller Teilabschnitte. Mit Zeit kann man eigentlich alles reparieren, aber Zeit ist es was dann fehlt wenn man bei Anreise zur Fähre liegenbleibt. 

Aber wir haben es ohne Zwischenfälle geschafft und nun gibt es kein Zurück mehr. 
Der Ausblick beim Ausfahren aus dem Hafen war durch ein beleuchtetes Kreuzfahrtschiff einfach traumhaft. 
Im Vergleich zu den Fähren nach Tanger scheint die Fähre nach Tunis wie eine normale europäische Fähre, also keine Moschee an Bord, keine Räume mit Gebetsteppichen.

Morgens dann die Ankunft am Zwischenstop in Palermo. 
So langsam kam auch die Sonne raus und wir konnten die Zeit auf dem warmen Oberdeck genießen bevor es dann weiterging und wir in den Sonnenuntergang Richtung Tunis führen. 
Naja, in Tunis kam dann da gewohnte afrikanische  Einreisechaos auf uns zu. 
Wir sind in Summe knapp 2,5h mit verschiedenen Zetteln von einem Beamten zum nächsten geschickt worden. Es gab gleich mehrere Stempel in die Pässe, bis wir dann Nachts um halb zwei endlich raus fahren konnten. 
Auf der Autobahn kam uns dann gleich noch ein Mofafahrer mit Anhänger auf unserer Spur als Geisterfahrer entgegen - willkommen im Abenteuer 😉

Wir haben und dann erstmal in Hammamet in einem Hotel einquartiert und fahren morgen dann Richtung Matmata.


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